Die besten Börsenfilme

Wer die Börse liebt, der liebt auch Börsenfilme. Ich stelle hier die besten Filme vor. Die meisten Börsenklassiker sind mit Prime Video kostenlos verfügbar.

Wall Street

Börsenanteil an der Filmstory: 100 %

  • Behandelte Börsenprodukte und Themen:

    Aktien, Firmenübernahmen, Insidergeschäfte, Brokergeschäfte Optionen

Broker Bud Fox träumt vom großem Geschäft und lässt sich mit Großinvestor Gordon Gekko ein, der ihn zu Insidergeschäften verleitet.

Die Mutter aller Börsenfilme und sicherlich einer der Besten seiner Art. Als DVD/Blueray erhältlich oder bei Amazon Prime.

 

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High Speed Money - die Nick Leeson Story

Börsenanteil an der Filmstory: 95 %

  • Behandelte Börsenprodukte und Themen:

    Aktienindex, Optionen, Margin, Front/Back Office, Parketthandel, Brokergeschäfte, Eigenhandel

Nick Leeson darf für die Baringsbank ein Handelsteam in Asien aufbauen. Aus dem risikolosen Geschäft, entwickelt sich ein Desaster, als Nick anfängt illegal in Namen der Bank zu zocken.

Der Film handelt von einer wahren Begebenheit und zeigt den Parketthandel wie kaum ein anderer Börsenstreifen. Leider ist der Film schwer neu zu bekommen und momentan auch bei keinem Streaminganbieter zu sehen. Gebraucht ist er jedoch erhältlich.

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The Big Short

Börsenanteil an der Filmstory: 100 %

  • Behandelte Börsenprodukte und Themen:

    Asset Backed Securities, Mortgage Backed Securities, Credit Default Swaps, Pay as you Go Swaps, CDO

Ein paar Fondsmanager wagen die größte Finanzmarktwette aller Zeiten. Sie wetten drauf, dass der US-Häusermarkt zusammenbrechen wird.

Die Finanzmarktprodukte in dem Film sind oberstes Level, die Grundstory ist jedoch gut zu verstehen. Ein Sprüchefeuerwerk macht diesen Film sehr unterhaltsam. Als DVD/Blueray erhältlich und auch bei Amazon Prime.

 

 

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The Wolf of Wall Street

Börsenanteil an der Filmstory: gefühlt 20 % Drogenanteil an der Filmstory: gefühlt 80 %

  • Behandelte Börsenprodukte und Themen:

    Aktien, Börsengänge, Brokergeschäfte, Frontrunning

Jordan Belfort nutzt sein Verkaufstalent und gelerntes Brokerwissen, um mit kleinen Aktien, bei denen die Provisionen höher sind, richtig Geld zu verdienen. Dazu, gepuscht durch Drogenkonsum, setzt er auch illegale Praktiken ein.

So viel Börse ist in dem Film gar nicht dabei, aber er ist sehr unterhaltsam und Leonardo DiCaprio spielt eine klasse Rolle.

Als DVD/Blueray erhältlich und auch bei Amazon Prime.

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Wall Street: Geld schläft nicht

Börsenanteil an der Filmstory: 100 %

  • Behandelte Börsenprodukte und Themen:

    Aktien, Hypothekenanleihen, Credit Default Swaps, Leerverkäufe, Firmenübernahmen, Bankenrettung, Staatsgarantien

Die Investmentbank vom Analysten Jake wird durch falsche Marktgerüchte zerstört. Jake verbündet sich mit Gordon Gekko, um sich zu rächen. Doch Gekko hat nach jahrelangem Gefängnisaufenthalt, seine eigenen Pläne.

Ein Film voller Börse, jedoch fachlich ist auch der rote Faden nicht so leicht zu verstehen. Michael Douglas spielt Gordon Gekko hervorragend. Als DVD/Blueray erhältlich und auch bei Amazon ist Streaming möglich.

 

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Der große Crash - Margin Call

Börsenanteil an der Filmstory: 30 % Moralanteil an der Filmstory: 70 %

  • Behandelte Börsenprodukte und Themen:

    Risikomanagement, Rentenhandel, Hypothekenanleihen, Eigenhandel

Die Risikomanager einer Bank erkennen, dass die von dem Arbeitgeber gekauften Produkte nichts wert sind. Wenn die Öffentlichkeit davon erfährt, drohen nicht mehr zu verkraftende Verluste. Lassen sich die wertlosen Produkte vielleicht noch schnell verkaufen?

Ein Film dessen Handlung nur innerhalb von 24h spielt. Ein interessanter Einblick in eine Investmentbank und viel Moral.

Als DVD/Blueray erhältlich und auch bei Amazon Prime.

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Ranking: Die realistischsten Börsenfilme

Wie nah sind die Börsenfilme an der Realität? Bewertet habe ich diese aus börsenfachlichen Gesichtspunkten.

Obwohl der Film gefühlt am unglaublichsten ist, zeigt er die Realität am besten. Das liegt vermutlich daran, dass er eine Biografie ist, Nick Leeson es wirklich gibt und kein Regisseur was hinzudichten musste. Der Story ist einfach spannend genug. 

Die Personen in dem Film hat es wirklich gegeben, eine gute Voraussetzung für Realität. Hollywood hat aber aus humoristischen Gründen vieles überspitzt dargestellt. Das macht den Film unterhaltsam, nimmt aber etwas die Wirklichkeit.

Jordan Belfort gibt es wirklich. Laut ihm untertreibt der Film noch. Das „Pump and Dump“ ist auch realistisch, das Agieren mit den Börsengängen eher nicht.

Die Finanzinstrumente sind alle realistisch. Die Storys jedoch weit hergeholt und so komplex, dass diese nur in Hollywood so laufen können.

Die Problematik und Wirkungsweise des Insiderhandels sind korrekt erzählt. Die Beschaffung der Insiderinformationen jedoch nur so wie es in Hollywood passieren kann.  Dass in dem Film teilweise 2-stellige Millionenbeträge ausreichen, um Großfirmen zu übernehmen, wäre selbst inflationsbereinigt 1987 realistisch nicht möglich gewesen.

Das Realistischste an dem Film ist die Feststellung vom Chefhändler, dass man notleidende Papiere nicht innerhalb kürzester Zeit verkaufen kann. Aber genau das passiert dann doch und macht den Film absurd. Wenn eine Finanzmarktkrise durch einen individuellen Bewertungsfehler von Risikopapieren ausgelöst wird, haben diese alle anderen Banken auch gemacht. Die Finanzmarktkrise ist jedoch aus anderen Gründen ausgebrochen, welche „The Big Short“ einfach besser beschreibt.

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